Nachbarrecht

 

Die Rechtsbeziehungen zwischen Grundstücksnachbarn sind in den seltensten Fällen vertraglich geregelt, sondern ergeben sich aus Bundes- und Landesgesetzen und gemeindlichen Satzungen.

 

Darüber hinaus ist eine Fülle von Rechtsprechung zu beachten, die sich mit gesetzlich nicht geregelten Problemfällen befasst.

 

Hierbei geht es grundsätzlich um die Fragestellung, in welchem Ausmaß ein Grundstückseigentümer die Nutzung des angrenzenden Grundstücks durch seinen Nachbarn hinnehmen muss. Das betrifft beispielsweise

 

  • den Bereich der Emissionen durch Geräusch, Geruch, Erschütterung,
  • weiterhin die Frage der Bepflanzung der Grundstücksgrenze,
  • das Betretungsrecht des Nachbargrundstücks zur Ausübung des Hammerschlags- und Leiterrechts,
  • die Nichtbeachtung öffentlich-rechtlicher nachbarschützender Vorschriften des Baurechts (Unterschreitung des Grenzabstandes, unzulässige Durchbrechung der Brandwand etc.),
  • bis hin zur Inanspruchnahme des fremden Nachbargrundstücks durch Unterfangungsmaßnahmen oder Anbau an eine bestehende Brandwand.

 

Insoweit vertreten wir den jeweils betroffenen Grundstückseigentümer